Ab und zu öffne auch ich noch mein verwaistes Instagram und bin positiv überrascht, welche Beiträge mir manchmal in den Feed gespült werden. Aufgrund der für viele Menschen zunehmend spürbaren autoritären Tendenzen auch in westlichen Ländern (Digitales Zentralbankgeld, Überwachung, Digitale ID, ect.) wünschen sich immer mehr ein “einfaches Leben” mit weniger Staatskontrolle, mehr Naturverbundenheit und Gemeinschaft zurück.
Wie das funktionieren könnte, zeigt die Wild Minds Community:
Die Wildminds Community hat zum Ziel, der vielzitierten “Agenda 2030” eine freiheitliche Vision entgegenzusetzen. Menschen sollen wieder gemeinsam Land “besitzen” und kultivieren und sich mit anderen Land-Communitys vernetzen. Dabei kommen Landbesitzer und nicht-Landbesitzer zusammen. Die einen stellen ihr ungenutztes Land zur Verfügung, die anderen ihre Arbeits- und Innovationskraft oder auch einfach nur ihre Kaufkraft. Die wichtigsten Punkte sind in diesem Video beschrieben:
Mich fasziniert der freiheitliche Ansatz dieser Communities. Ohne Zwang oder der Vorstellung, dass alles funktionieren und nach fixen Regeln ablaufen muss, bieten sie Menschen, die sich aus der wachsenden Umklammerung von Staaten, die Krisen nicht bewältigen, sondern häufig verstärken, eine Alternative. Man muss nicht gleich aus dem System aussteigen, sondern kann sich erstmal auch nur mit einer solchen Community vernetzen und deren landwirtschaftliche und sonstigen Produkte kaufen - anstatt beim Grosskonzern.
Auch in der Schweiz gibt es ähnliche Bestrebungen. Es gibt immer mehr Bauernbetriebe, die keinen Nachfolger für die Übernahme finden. Es fehlen Nachkommen in der Familie, die willens sind, die harte Arbeit auf sich zu nehmen. Auf der Seite hofuebergabe.ch können sich Hofsuchende vorstellen und eine Anzeige aufgeben, die von Hofabgebenden gelesen werden. Was hier natürlich fehlt, ist das Gemeinschaftliche, das Permakulturelle: Ein Betrieb, der Lebensmittel herstellt, sollte wie in einem sich selbst versorgenden Kreislauf funktionieren. Käufer, Besitzer und Mitarbeitende bilden eine Symbiose mit der Natur und werden autark.
Ich bin gespannt, ob sich Gemeinschaften nach dem Vorbild der Wild Minds durchsetzen werden. Die Kraft der künstlichen Intelligenz könnte immer mehr Menschen zur Suche nach alternativen Versorgungsmöglichkeiten drängen.


